Erklärung der FARE zu den Vorwürfen von Rangers FC15 April 2011

Die UEFA hat ein Disziplinarverfahren gegen Rangers FC eröffnet, da während beider Begegnungen gegen den PSV Eindhoven in der Europa League im März von den Fans religiös diskriminierende Lieder gesungen wurden.

Piara Powar, Executive Director des FARE-Netzwerks, sagte heute:

„Ich kann bestätigen, dass das FARE-Netzwerk nach jedem der beiden Europa-League-Spiele gegen Eindhoven separate Beobachterberichte an die UEFA gesandt hat.

„Die Berichte wurden im Rahmen eines laufenden Überwachungsprogramms verfasst, das von Partnern des Netzwerks durchgeführt wird. In diesem Fall wurde die Überwachung aufgrund von Bedenken hinsichtlich der bei vorigen Spielen der Rangers auf europäischer Ebene auf den Tribünen gesungenen, religiös diskriminierenden Lieder angefordert.“

„Einige Personen zweifeln die Befähigung der FARE-Beobachter bei den Spielen an. Ich bestätige hiermit, dass die Beobachter keiner politischen, religiösen oder fußballerischen Gruppierung angehören, die ihre Fähigkeiten, als neutrale Beobachter zu fungieren, in Frage stellen würden. Die Beobachter sind in vollstem Umfang befähigt, das Verhalten der Fans bei den beiden Begegnungen zu verstehen und zu interpretieren.

„Es gibt eindeutige Vorwürfe seitens Rangers FC einer ‚vorsätzlichen und gezielten Kampagne gegen den Verein’. Das FARE-Netzwerk konzentriert sich ausschließlich auf seine Hauptaufgaben, die da lauten: Kampf gegen Diskriminierung im Fußball und Förderung der sozialen Integration über das Spiel. Wir verwahren uns entschieden gegen die Unterstellung, gegen einen Verein vorgehen zu wollen.

„Wir werden in dieser Angelegenheit keine weiteren Erklärungen abgeben, bis der Fall Ende diesen Monats vor einer Kommission der UEFA angehört wurde.”